
Das Schneetreiben ist ja wohl auch gut zu sehen, obwohl es auch hier Ende Mai ist, nix anderer Kontinent, das gilt nur für die nördliche/südliche Halbkugel, das mit den Jahreszeiten, obwohl man beinahe meinen möchte.....


Auf jeden Fall hat Felix am Mittwoch noch mit Nova gefrühstückt und bei Donna-Lynn gespielt und sind wir danach erst losgefahren in besagtem schwarzen Auto. Die Fähre um 12.45 h haben wir dann leider nicht mehr bekommen in Nanaimo, es wurde die um 3.10h (12 Std. Notation ist hier gebräuchlich). Nach 1 3/4 Std. ereignisloser Überfahrt und nach einigen Rutschvorgängen von Felix im bordeigenen Kinderspielplatz haben wir dann am Festland angelegt, ganz feste, daher daher Festland (høhøhø).
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Und dann die Fahrt nach Whistler, bekannt bei uns von de Winterspielen 2010 und ausserdem bei 2 Mio. Besuchern, die jeden Winter hier rumrutschen auf Snowboards und Skis. Die erste Strasse nach Whistler wurde 1964 angelegt und eigentlich war es die selbe Strasse, auf der wir uns bewegten. Sofort bot sich das Bergpanorama unseren ermüdeten Augen an, das ich hier wie folgt kommentiere:
Das Hotel war glücklicherweise durch Christine gebucht, Whistler konnte uns nicht überraschen, zumindest nicht mit zu hohen Hotelpreisen, aber leider scheint es hier so zu sein, dass das Abendessen dann teurer wird als die Übernachtung - die spinnen die Kanadier.....Ansonsten schöne olympische Ringe mit echten Medaillenanwärtern.

Und das ist das, denn es regnete und die Wolken hingen auch auf halbacht, also auf 'nen Berg fahren und die Wintersportgebiete bewundern war auch nicht drin, bzw. nicht echt wertvoll. Schade, aber so konnten wir Mittags losfahren und uns auf die Bergpässe, Steigungen und Niederungen stürzen. Die Geschwindigkeitsangaben an den Strassen sollte der ortsunbekannte Autofahrer STRENGSTENS beachten, zwischen dem Aufenthalt auf der Strasse und einer weichen Wolke unterm Engelpopo liegen nur Zentimeter (ich übertreibe, aber aufpassen sollte man durchaus). Auf jeden Fall befanden wir uns in Lawinengebieten, wie man hier sieht.

Die Fahrt dauerte für etwas über 300km 5 1/2 Std, das zum Zustand der Strassen und zu den herrschenden Tempobeschränkungen. Aber Ende gut alles gut, wir sind in Kamloops angekommen, einem aussergewöhnlich gewöhnlichem Ort, typisch Durchreisestadt. Aber unterwegs haben wir noch einen Snack in einer deutschen Bäckerei im schönen Ort Lillooet (wer diesen Namen bereits eher gehört hat bekommt auch einen Preis) erstanden und haben eben dort auch noch den berühmtesten Zug von Kanada, den Rocky Mountaineer getroffen. Abwarten wer zuerst ankommt. Und zum Beweis das letzte Foto und ein herzliches Bye-Bye.

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